Spielwiese der Auserwählten

… ist der Mauerbau des elitären Kreises.

Dialogfähigkeit, Partizipation, Wertschätzung, Vertrauen im Unternehmen sind nur dann möglich, wenn ein partnerschaftlicher Händedruck zwischen Führungskräften und Mitarbeitern stattfindet.

Ein gutes Arbeitsklima funktioniert nicht auf Knopfdruck. Es ist lange und mühsame Arbeit von allen Seiten und für alle Seiten.

Es braucht Mut, Kraft und Durchhaltevermögen!

Spielwiese der Auserwählten sind eindeutige Schachzüge, die zum persönlichen Ziel führen

Gemeinsame Erarbeitung einer Zukunft, statt einsame Durchsetzung der eigenen Ziele

Zukunft im Unternehmen ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen.

Einsame, im Elfenbeinturm gefällte Entscheidungen, werden nicht von allen getragen. Im Gegenteil, sie erzeugen Unmut, Unverständnis und Widerstand.

Nach außen wirken viele Unternehmen häufig so, als läuft es „wie geschmiert“. Doch sieht man genauer hin tauchen da Blockaden auf, versteckte Beziehungs-Störungen, ungenügend Freiräume, Hintenrum-Kommunikation, wenig bis keinen Raum zur Selbstentfaltung und kein oder wenig Wille zur persönlichen Weiterentwicklung.

Das fördert bis zu 40% weniger Effizienz und das meist lautlos. Innere Kündigungen entstehen zuhauf, echte Kündigungen sind vorprogrammiert bzw. finden statt. Es gehen die „Guten“, Eigenverantwortliche, Eigenständige, Arbeitswillige und Kreative!

Die Elite vergrault alle die, die selbstgesteuert arbeiten können.

Es bleiben die, die Anweisungen brauchen, unsicher sind, sich ergeben aufgrund persönlicher Rahmenbedingungen, Opfer und die mit Angst. Die Effektivität, die gewünschte Effizienz, der Spirit und echte Teamarbeit bleiben auf der Strecke.

Spielwiese der Auserwählten, da macht Arbeit kein Spaß!

Ich muss glänzen dürfen in meiner Arbeit. Ich bin stolz auf meine Arbeit und darf dies auch feiern und werde dafür auch gefeiert. Es darf talentierte Soloflüge geben. Kreativität wird gelebt nicht nivelliert. Dann erst macht Arbeit Spaß!

Das gesamte Management steht hinter diesen Gedanken und tut viel und vor allem Gutes für die Unternehmenskultur.

Das beginnt in einer Vorbildfunktion!

  • Bedeutet, ich setze mir nicht die Krone auf und mache nur die Aufgaben, die mir persönlich Ruhm und mehr Gehalt versprechen, sondern … / …, sondern ich delegiere die besten Aufgaben, die mir Spaß machen würden. Ich mache Aufgaben, die belasten, selbst oder unterstütze meine Mitarbeitenden darin, sodass diese weiterhin Spaß haben. Wir machen gemeinsam Arbeiten, die uns schwerfallen oder komplex sind, um uns gegenseitig zu stützen. Wir leben Kultur!
  • Ich brauche nicht den Parkplatz vor dem Haus oder den tollsten Firmenwagen, sondern … / …, sondern ich nehme den Kleinwagen, komme, bspw. mit der Bahn oder dem Fahrrad
  • Informelle Kommunikation findet nur im elitären Kreis statt und versorgt nur mich … nein … / … sondern ich lasse einen informellen Kommunikationsfluss zu, fördere den Dialog im Netzwerk und kann die Konsequenzen aushalten!

Ich lebe eine wertschätzende und respektvolle Kultur vor!

Wir sprechen also von einem „inneren Management“. Es geht um persönliche Entwicklung, sich selbst an der Nase packen, veraltete Strukturen und Verhalten aufbrechen und neue Wege gehen! Es sind nicht die anderen, es bin meistens ich selbst!

Menschlichkeit und Vertrauen sind die Spielwiese!

Die Spielwiese der Auserwählten können wir ändern, wenn wir mehr Menschlichkeit durch mehr Mit-Wissen und dadurch mehr Mit-Engagement entstehen lassen. Die neuen Generationen sind wählerischer, finden sie das was sie sich wünschen nicht vor, kommen sie erst gar nicht, oder gehen sehr schnell wieder.

Unternehmen funktionieren nur im Miteinander. Das bedeutet aber auch, dass wir alle auf dieser Wiese unterwegs sind / sein müssen.

Also wir sollten nicht nur beim Manager, der Führungskraft schauen, sondern auch bei allen Mitarbeitenden. Haben wir zu viele, die nicht mehr kritikfähig sind und Fakten als Angriff sehen, kommen wir auch hier nicht mehr weiter. Es geht darum gleichermaßen von beiden Seiten an der Entwicklung zu arbeiten.
Kinder von Rasenmäher-, Helikopter- oder U-Boot-Eltern werden hier noch viel lernen müssen. Egal in welcher Rolle, ob als Führungskraft oder Mitarbeitende – es geht um Entwicklung, denn Menschlichkeit und Miteinander setzen auch voraus, dass alle …

  • die Kraft der Selbstorganisation besitzen
  • Selbstkontrolle können
  • und Selbstmotivation betreiben können

… da haperts leider etwas. Hierzu mehr im nächsten Blog.

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