Schubladen

… sind unser liebstes Utensil, um nicht über uns selbst nachdenken zu müssen.

Wir schieben Menschen in Schubladen, schnell, effizient und häufig, ohne den Mut zu haben, sie da wieder raus zu lassen.

Das tun wir, weil wir das so WOLLEN und, weil wir es vielleicht auch nicht anders KÖNNEN. Ohne nachzufragen, ohne zu hinterfragen und ohne sich auch mal auf den Stuhl des anderen zu setzen.

Schubladen sind respektlos-labels are disrespectful

Wir vor-verurteilen, um unser eigenes Ego, unsere eigene Persönlichkeit möglicherweise auch unsere Stellung, unseren Platz zu behaupten. 
Die Person erscheint uns, basierend auf unserer Vergangenheit und unserer Wertevorstellung, glaubwürdig oder unglaubwürdig.

Doch was tun wir damit?

Wir treffen Entscheidungen auf unsicherem Boden! Wer sagt uns denn, dass die Erfahrung, die Werte und die Normen, die wir bis hierhin gelernt haben, auch stimmen? Woher nehme ich mir das Recht heraus, jemand anderen in verschiedene Schubladen zu stecken?

Was würde passieren, wenn...

… wir offen in eine Diskussion gehen – ohne Schubladen?

Also ohne Vorverurteilung, ohne das Gefühl nicht anerkannt zu sein, ohne das Gefühl zu haben sich in die eigenen Maschen zu verstricken?
Ich denke es wird ganz viel passieren. Wir beginnen uns selbst zu reflektieren, über uns selbst nachzudenken. Wir schaffen es damit auch eine Beziehung zu uns selbst und zum anderen aufzubauen. Möglicherweise schaffen wir es auch, mit unserem eigenen Mut und unseren Talenten, Harmonie zu erzeugen.

Aber Vorsicht!

Das klappt nur, wenn Du auch wirklich willst!!

Wenn Du als Chef bestrebt bist, den anderen zu überzeugen, ihm oder ihr Deine „Eigenurintherapie“ aufzudrängen. Dieses Wort stammt aus dem Munde eines Hoteliers 😒. So läufst Du dann Gefahr, wieder klein klein zu denken und nur die Menschen einzubinden, die auf Deiner „Wellenlänge“ liegen. So verteidigt in diesem Fall der Hotelier, seine Werte und die seiner Familie (die Einheit im Unternehmen möglicherweise), um sich nicht mit Dingen beschäftigen zu müssen, die nicht zu ihm passen!

Upps – jetzt haben wir den Teufelskreis ja wieder geschlossen!

Was kannst Du also tun, um die eigene Angst hier rauszuhalten?

Du musst Dich mit Deinen eigenen Glaubenssätzen beschäftigen und überlegen, was Dich antreibt und wohin Du willst!

Wenn Du von anderen in Schubladen gesteckt wirst, ...

  • Überlege Dir, wie wichtig Dir dieser Mensch ist
  • Auf Basis dieses Ergebnisses, kannst Du entscheiden, was Du machst
    • Ist er Dir wichtig:
    • Ist er Dir nicht wichtig:
      • dann, kannst Du Dich abwenden (aber nur wenn Dein Bauch nicht hinter motzt)
      • Warum? Weil das so gesünder für Dich ist. Du musst über diesen Menschen nicht mehr nachdenken und bekommst auch keine Bauchschmerzen mehr. Er kann Dir egal sein
      • gehe Deinen eigenen Weg

Wenn Du andere in Schubladen steckst, dann ...

  • denke mal über Dein Selbstbild nach
  • frage Dich, wo das herkommt
  • überlege Dir, was Du dem anderen damit angetan haben könntest! Vielleicht ist er oder sie ja nicht so stark, wie Du denkst
  • dann frage Dich, wie wichtig ist Dir dieser Mensch?
    • Ist er Dir wichtig:
    • Ist er Dir nicht wichtig:
      • dann, kannst Du Dich abwenden, aber lass ihn bitte vorher aus der Schublade wieder raus!
      • Warum? Weil Du so an Dir üben kannst und Dich einfacher hinterfragen kannst, ohne Druck zu verspüren!

Gerne unterstütze ich Dich auf Deinem Weg zum „schubladenfreien“ Denken und Leben!

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